Ratgeber Top-Story

Lass das Auto stehen!
Alternativen für den Weg ins Büro

Verstopfte Autobahnen und lange Staus auf dem Weg zur Arbeit gehören für viele Pendler zum täglichen Wahnsinn. Mit ein wenig Phantasie geht es aber auch entspannt und stressfrei. Öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad sind nur zwei Alternativen, die gesund und umweltfreundlich sind.

Bus, Bahn und Rad sind die Klassiker

Niemals aus der Mode kommen öffentliche Verkehrsmittel und das eigene Fahrrad. Viele Verkehrsunternehmen im Personennahverkehr haben in den letzten Jahren an ihrem Angebot gearbeitet und dieses deutlich verbessert. Schicke Niederflurbusse mit bequemen und breiten Einstiegen sind sogar für Behinderte oder Rollstuhlfahrer geeignet. Das Fahrrad kann man in vielen S- und U-Bahnen mitnehmen, in speziellen Wagen ist eine Extrastellfläche vorgesehen. So lassen sich auch längere Anreisewege ins Büro perfekt mit der Kombination aus öffentlichen Verkehrs­mitteln und Zweirad bewältigen. Günstig ist diese Alternative auch noch, denn häufig stellt der Arbeitgeber ein Jobticket für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs zur Verfügung.

Manche Arbeitgeber leasen für Ihre Belegschaft sogar Fahrräder und stellen diese kostenfrei zur Verfügung! Wer nicht in den Genuss eines Jobtickets kommt, wählt eine Monatskarte oder ein Jahresabo, die deutlich preiswerter sind als eine Tageskarte. Mit den Klassikern Bus, Bahn und Fahrrad ist man jeden Tag preiswert und schnell im Büro und hat das gute Gefühl, etwas für den Umweltschutz zu tun.

Multimodale Mobilität ist im Trend

Zur Kategorie der neuen Angebote gehört die Kombination aus Carsharing, Mitfahrangeboten und E-Bike. In Nordhessen wurde vor einigen Monaten ein Angebot für multimodale Mobilität ins Leben gerufen, das in ganz Deutschland Schule machen könnte. Mit einer Kombination aus Carsharing für E-Cars, aus E-Bikes, einem Anhängerverleih und Mitfahrangeboten für Taxifahrgemeinschaften und private PKW-Fahrgemeinschaften will man mehr Platz auf den Straßen schaffen. Autofahrern soll es ermöglicht werden, auf das eigene Auto zu verzichten oder den Gebrauch wenigstens stark einzu­schränken. Die Entwickler der Initiative zeigen sich überzeugt, dass die Mischung von verschie­denen Mobilitätsvarianten ein Erfolg wird. Zwar sind Fahrgemeinschaften oder das Carsharing sehr beliebt, doch geht man davon aus, dass beide Alternativen nicht ausreichen, um den Bedarf der mobilen Gesellschaft auf Dauer zu decken. Das Projekt spricht besonders Autofahrer an, für die die Anschaffung eines eigenen Fahrzeugs unrentabel ist, weil es nicht regelmäßig genutzt werden könnte.

Carsharing bietet das größte Potenzial

Sich in der Familie, mit Freunden und unter Nachbarn ein Auto zu teilen, dürfte in den kommenden Jahren in Deutschland noch sehr viel beliebter werden. Im Augenblick greifen in Deutschland rund eine Million registrierte Nutzer auf Carsharing zurück. Sie fahren mit dem gemieteten Wagen zur Arbeit, zum Sport oder auch längere Strecken in der Freizeit. Registrierte Fahrer mieten sich ihren Wagen jederzeit und holen es an der nächsten Station ab. Kosten für die Wartung fallen nicht an, die Autoversicherung ist bereits im Preis inbegriffen und auch den Halt an der Tankstelle müssen Carsharer meist nicht selbst bezahlen. Vor allem junge und mobile Leute, die sich kein eigenes Auto leisten möchten, weil sie nur gelegentlich längere Strecken fahren oder weil ihnen andere Alternativen für den Weg zum Büro oder zum Business Center zur Verfügung stehen, profitieren vom Carsharing. Zu den größten Anbietern in Deutschland zählen car2go und DriveNow die mit Ihren Fahrzeugen bereits viele Großstädte abdecken.

Mitfahrer Online finden

Wer das eigene Auto nicht stehen lassen kann oder möchte, kann die Fahrt zur Arbeit effizienter gestalten, indem Mitfahrer gesucht werden. Auf Online-Portalen wie blablacar.de können regelmäßige oder auch vorausgeplante Einzelfahrten eingestellt werden, für die sich Mitfahrer anmelden können. Mit solchen Fahrgemeinschaften lässt sich ebenfalls die Umwelt schonen und ganz nebenbei teilt man sich die Kosten für den Arbeitsweg, denn mit den Mitfahrern wird vor Fahrtantritt eine Gebühr ausgehandelt, die sich meist nach der Länge der Strecke richtet.

Quellen:

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